17.05.2008 - Flohmarkt auf dem IPPF Gelände

Flohmarkt in Hainstadt

Da machen sich 2, Nein 3 ... , Nein 4 ... - frühmorgens an den Abstieg vom hohen Vogelsberg in Richtung IPPF Gelände in Hainburg. Martina, Iris, Kiara (also known as 'Frau Quietsch') und Lady Lucy in einem vollgeladenen LT-Bus auf dem Weg zum Flohmarkt.
Vorher gings noch zu Corinna um deren 9 Schabracken, 4 Satteldecken und diversen anderen Kram noch zu den aussortierten Sachen von Momo, Sandra und uns ins Auto zu laden. Bei Martina noch einen Sattel im Stall abgeholt und dann ab zum IPPF.

Die anderen Verkäufer haben nicht schlecht geguckt, das Riesenauto mit VB-Kennzeichen ("Seid ihr extra von da oben hierher gekommen") auf dem Reitplatz geparkt und angefangen auszuräumen, bei jeder Kiste wurden die Augen grösser und wir haben auch erstmal eine Vorstellung bekommen, was für Massen an Kram wir dabei hatten.

Unser Stand hat den Flohmarkt von insgesamt 7 Verkäufer doch arg aufgewertet, dann können ja die Besucherströme kommen. Äääähm, wo sind die eigentlich? Da aus unserer obligatorischen Viertelstunde dann doch wieder etwas mehr geworden ist, waren es ja schon 9:45 Uhr, und von Flohmärkten weis man, das vor Beginn am meisten los ist.
Aber nix, die besten und ersten Kunden waren mal wieder die anderen Verkäufer, wie auch wir bei den anderen *hihi*. Echt schade, weil das Wetter spielte mit, und das ein oder andere Schnäppchen hätte bestimmt jemand machen können. aber anscheinend wurde der Termin zu wenig publik gemacht, denn meine Hoffnung mal wieder alte Bekannte zum Plaudern zu treffen hat sich auch nicht erfüllt.

Apropos Wetter: Wie jeder weis, um 13 Uhr endet jeder Flohmarkt. Und warum haben wir dann nicht zusammengepackt? Sonst würde das ganze Zeugs, welches wir im Platzregen zu dritt zusammengerafft haben und in den Bus geschmissen haben (Unserm Besuch Carmen danke nochmal) nicht bei Martina im Keller trocknen müssen. Und das Auto von meinem Mann würde innen auch nicht aussehen wie ein gut angelegter Reitplatz. Zum Glück hat es aber nur kurz geregnet, den ganzen Morgen hatten sich Sonne und dicke dunkle Wolken abgewechselt.

Fazit:
Den Umsatz, den wir am Ende hatten, ist zu 50% Martina und mir zu verdanken. Viel Aufwand für sehr wenig, es geht ja nicht nur um das Geld, aber es war ja auch sonst gähnend langweilig.
In einem Anflug von schlechter Laune dachten wir uns, hätten wir den ganzen Morgen im Bett verbracht wäre das genauso sinnvoll gewesen.
Halt, Stop: Zwei hatten Spass, die Frau Quietsch fand es klasse, genug zu gucken und Carmen hat sie auf dem Gelände rumgeschleppt. Und Lady ist auch die ganze Zeit da rumgewuselt.

Nächstes Jahr?
3 von 7 Aussteller haben gesagt, es lohnt sich der Aufwand nicht.
Und die EUR 7,50 Standgebühr sind auch viel, die muss man erst wieder reinholen. Etwas mehr Werbung machen und eine Kuchentheke der Mitglieder als Besuchermagnet.

Mal sehen vielleicht machen wir es bei unserem Sommerfest besser (oder zumindest anders) und irgendwo muss ja das Zeugs aus Martinas Keller hin.

Eure Iris