04.-11-05.2008 - Urlaub im Norden

Die Vorfreude hat sich gelohnt… Urlaub am Meer


Endlich war es soweit. Die aufregende Fahrt mit Rocky und Familie an die Nordsee. Nach 6 stündiger Autofahrt ohne Stau, sind wir endlich in Duhnen (ein kleiner Vorort von Cuxhaven) angekommen.

Das Wetter ein Traum. Unser Ferienhaus ein Traum. Was soll ich sagen… bis jetzt ist alles SUPER.

Nachdem ich Rocky erst mal nach der lagen Fahrt in die ihre Ferienwohnung gebracht hatte, schauten wir uns den Ort an.







Am Abend stellte ich Rocky dann auf die Weide. Sie sollte sich von der Fahrt und für den morgigen Ausritt ins Watt noch ein wenig erholen











Nach dem Frühstück gings los. Rocky wir gehen heute ins Watt. Der Hofbesitzer machte mich darauf aufmerksam, dass es oft so sei, das Pferde die noch nie im Watt gewesen sind, verrückt werden durch die ellenlose Weite. Mmh… ist mein Pferd nicht irgendwie schon verrückt??? Ich werde es sehen.

Meine Eltern sattelten ihre Fahrräder und dann gings auch schon los. Vor dem Watt angekommen blieb Rocky erst mal stehen und staunte wie weit man hier schauen könnte.



Aber sie ist ja cool, also ging sie zwar etwas vorsichtig aber dennoch vorwärts ins Watt… Nach einem kleinen Trabi, ging es auch schon im Galopp weiter. Super einfach nur schön. Wobei eine Steigerung am Samstag kam. Nach unserem Aufgalopp am Strand wieder angekommen, hatten meine Eltern einiges zu lachen. Rocky und ich sahen aus wie Schweine. Überall waren wir mit Dreckklumpen bestückt. Köstlich!!!

















Am Nachmittag war Rocky dann auf der Weide und wir zogen durch das Städtchen. Eins fand ich total lustig da oben im Norden. Überall waren Schilder für Reiter. Sei es ein eigener Hängerparkplatz für Leute die mit ihren Pferden im Watt reiten wollen, oder ein Zebrastreifen als Pferdestreifen J, ausgewiesene Reitwege ohne Ende! Ein super! Was an dieser Stelle gesagt werden muss. Umsonst ist in Deutschland gar nichts. Man benötigt für dieses Gebiet da oben eine Vignette. Die kostet für eine Woche EUR 10,00. Mit diesem Geld werden allerdings die Reitwege gepflegt. Somit habe ich das Geld gerne ausgegeben.

So erlebten wir die ersten Tage im wunderschönen Norden.

Am Mittwoch machten wir morgen eine Wattfahrt auf die Insel Neuwerk. Schauklig war es auf so einer hochgesetzten Kutsche. Die war deswegen so hoch, denn wenn das Wasser doch schneller kommt als erwartet, wir noch einigermaßen im Trocknen sitzen. Der Kutscher erzählte uns von einer Fahrt, wo das Wasser so schnell kam, dass die Pferde kurz vom schwimmen waren und die Sache echt bremslich wurde. Was ein Glück haben wir das nicht erlebt. Eigentlich wollte ich mit Rocky auch mal auf die Insel Neuwerk reiten. Das Problem an der Sache ist, dass man nicht viel Zeit hat. Die Strecke einfach sind ca. 7,5 km, also insgesamt ca. 15 km. Diese Strecke muss in spätestens 2 ½ Stunden überwunden sein. Ansonsten muss man halb dann auf der Insel Neuwerk übernachten. Ich hatte auf der Fahrt einige Reiter (Jokeys) gesehen, die dort ihre Gallopper für die Saison trainieren. Die mussten schon gut vorwärts laufen. Alleine war mir das dann doch ein bisi zu riskant. Aber machen werde ich es irgendwann nochmal.



Am Donnerstag machten wir einen Ausflug auf die Insel Helgoland. Rocky durfte dort natürlich nicht mit. Sie war aber auch nicht bös drumm. Denn so konnte sie den ganzen Tag auf der Weide neben lustigen buckeligen Kühen und einer Herde von ca. 10 Ponies und Warmblütern stehen.







Am Freitagabend bin ich dann wieder ins Watt geritten. Diesmal aber mit Sonnenuntergang (siehe Foto). Traumhaft! Ich beschloss, das Rocky ausnahmsweise mal den 6 Gang benutzen kann. Ich machte mich auf eine schnelle Strecke gefasst. Aber Madame meinte, dass man bei einem soooo schönen Abend nicht fürs ganze Geld heizen soll. So galoppierten wir im mäßigen Mittelgalopp durchs Watt. Mädels so was muss man einmal wenigstens in seinem Pferdeleben erlebt haben. Gänsehaut pur sag ich euch. Der Sonne entgegen… ohne Worte.





Samstag, der letzte Tag vor der Abreise. Morgens ritt ich nochmal ins Watt und den Nachmittag verbrachten wir am Strand (mittlerweile waren es 25 Grad). Rocky beschloss den letzten Tag wieder mit ihren Kühen zu verbringen.

Sonntag, morgen um 8 Uhr ging es dann wieder auf die Autobahn nach Hause. Wir waren alle froh einerseits wieder ohne Stau zu Hause angekommen zu sein, andererseits vermissten wir die gute Luft, das Watt und natürlich das Meer.

Wer sich aber richtig gefreut hat und eine riesen Hallo zurückbekommen hatte, war der gute Peron; für die, die es nicht wissen. Peron ist der Freund von der Rocky. Das Geschrei war in der Stallgasse groß.

Wir sind fest entschlossen nächstes Jahr wieder dort hin zu fahren.

Wenn einer von Euch Interesse hat dort selbst mal hinzufahren, hier die Adresse: www.holger-braband.de Ich kann es Euch wirklich empfehlen. Und teuer ist es auch nicht.


Eure Anja