16./17.02.2008 - Überraschungs-Geburtstagsparty von Steffi

Überraschungs-Geburtstagsparty von Steffi

Es geht nach Oberhausen

Mittlerweile war es kurz vor 20 Uhr und die Grazien waren immer noch nicht da um mich einzusammeln. Kurze Zeit später bekam ich den Anruf dass die Weibsen sich gerade noch mit Verpflegung auf der Tankstelle eindeckten. Keine 5 Minuten später stand dann doch der riesen weiße Proll-Benz vom Rinoooolein vor meiner Haustür. Ich mir eine Decke gepackt meine vollgepackte Tasche und einen Beutel Hustinettenbären (dazu später mehr). Kurze Zeit nachdem ich eingestiegen war und wir on the Road to Oberhausen waren, bemerkte das liebe Momolein schon, das ich ordentlich Zwiebeln und Knoblauch vor der Fahr gegessen hatte. *lach*

So fing also unsere lustige Reise schon an, ich hab brav meine Hustinettenbären gegessen und brav den Mund gehalten so das die anderen nicht durch den Döner-Gestank belästigt wurden. Zwischenzeitlich kam mal die Diskussion auf, das wohl der Döner in Offenbach türkischer ist als in Hainburg. Was schon zu einigen lauten Lachern führte. Weiter ging’s auf der Autobahn, es wurde querbeet durch’s Programm geschnattert, nebenbei dudelte übrigens die ganze Zeit Amy Winehouse, die wir alle irgendwann nicht mehr hören konnten.

Momo unterhielt uns dann mit ihren eigenen Storys zu brennenden Motoren auf Autobahnen. Besonders toll fanden wir die Vorstellung wie „Hallo ich bin die Momo aus Obertshausen, ich hab ne gelbe Leuchtweste an und mein Motor brennt“- Momo uns erzählte, wie sie mal mit ihrer totschicken gelben Leuchtweste am Standstreifen hinter der Leitplanke mit ihrer gelben Leuchtweste stand und auf den ADAC wartete. Übrigens wurde Momo an diesem Abend mindestens 50 Mal damit aufgezogen und immer wieder war unser Lachen nicht wirklich zu überhören. Weiter gingen die Schnattereien über Grey’s Anatomy, wo Jule wieder das Herzlein blutete und sie schon wieder völlig im Gedanken verschwand. Ab und an erwähnte das Rinolein (das übrigens diesen Abend den Proll-Benz fuhr), das sie doch Hunger hätte, durch Momo wurde das anhalten doch jedoch GLEICH verboten. Nix da mit anhalten, wir fahren weiter bis Oberhausen.

Lustig fand das Auto vom Rino das dann wohl doch nicht. Genau 5 schnatternde Weiber im weißen Proll-Benz auf der Autobahn Richtung Oberhausen, wegen Baustelle war die nette Autobahn jedoch nur einspurig. Und dann geschah das, was auf einmal eine TOTENSTILLE im Auto verursachte. „Die Lichter sind aus….scheisse….die Lichter sind aus!!!!!!“gab das Rinolein noch von sich, Frau v. Rabenau neben mir wurde leicht blass und der Blick war auch nicht mehr so wirklich nett, Jule hatte es komplett die Sprache verschlagen und selbst von Terror-Punzelotta war nichts mehr zu hören. Bis dann noch mal „das Auto ist aus“ vom Rinolein kam, voller Mut ergriff Momo dann aus ihrem tiefen Trauma die Initiative….“na dann versuchs doch wieder anzumachen“. Natürlich funktionierte das auch gleich wieder.

Es waren nur ungefähr 30 Sekunden, aber uns allen sind die dollsten Sachen durch den Kopf geschossen. Kein Standstreifen zum rechtsranfahren, sondern nuuuuuuuuuur Baustelle und ganz ganz ganz ganz ganz viele Autos. HORROR!!!! Momo hat innerlich wahrscheinlich schon den Ablauf ihrer „Ich suche schon mal die gelbe Leuchtweste“-Nummer durchdacht. Als das liebe Autochen dann wieder anging und wir immer noch rumrollten, war immer noch Totenstille im Auto. Irgendwann hatten wir dann doch wieder Blut im Kopf und konnten wieder miteinander kommunizieren.

Dann ging die Rätselraterei los, wieso wohl das Auto einfach so ausgegangen ist. Es musste wohl am Radio gelegen haben, stellte das Rino fest. Und das war doch direkt mal ein Grund total verzweifelt den Herrn Ex-Freund anzurufen. Wir anderen Schnallen hörten interessiert zu und gackerten schon wieder wie verrückt rum. Vom Rinolein war ständig nur ein „hmmmjooooaaaahhhhhaaa“ zu hören, das war ungefähr bei jedem 5. Wort so….einfach sehr lustig gewesen.

Jetzt waren es nur noch wenige Kilometer bis zu Steffi und alle zappelten schon ganz nervös auf den Sitzen rum. Punzeli schickte dabei wie wild Sms mit Ludo um unsere Ankunft zu planen. Wir machten schon die wildesten Pläne, wie wir noch ein Beweisbild bekommen, das zeigt das wir in Oberhausen auch wirklich waren. Aber irgendwie hatten wir uns das alles bissel anders vorgestellt als es dann doch war…Oberhausen war kein kleines süßes Dorf – NEEEEEEEIN – diese Stadt besteht nur aus Häusern und Straßenbahnen und jede Menge Verkehrsschilder. Mussten wir uns also auf dem Rückweg um ein Beweisbild kümmern.

Undddddd dann war es endlich soweit, unser Ziel war direkt vor uns. Plötzlich sprangen 5 total aufgewühlte, verrückte Kamikaze-Hühner aus dem tollen weißen Proll-Benz von Frau Rino und giggelten wie verrückt ums Auto herum. Jeder schnappte sich noch schnell seine Jacke und es ging los zum besagten Haus, andem schon Ludo auf uns wartete….

Eure Sarah


Mein 28. Geburtstag und die Kamikaze-Überraschungsgäste…

Am 16.02.2008 war es soweit, nach einer ganzen Woche Planung und dank dem Partykeller von Julia & Jörg fand meine Party unter dem Motto:

Man sollte die Feste feiern, solange man noch Lust dazu hat.

statt.

Es sind trotz extremer Kurzfristigkeit sehr viele geladene Gäste erschienen. Die Getränke wurden gut angenommen und die Stimmung stieg. Nach ca. 7 Sekt und 2 Wodka Lemon (bzw. Red Bull, da M. das wohl nicht mehr ganz auseinanderhalten konnte) kündigte mir Julia mit großen Augen Gäste an, mit denen sie nichts anfangen konnte.

Geschockt von der Videokamera nahm ich verwirrt zwei unbekannte Gesichter wahr. Oder hatte ich sie doch schon mal irgendwo gesehen? Mir wurde dann erzählt, dass man von meiner Party gehört und einen weiten Weg auf sich genommen hätte…. ich wundere mich heute noch dass ich schon an dieser Stelle geschaltet hatte (der Wodka muss die Zündungen meiner Synapsen vervielfältigt haben, das ist der Beweis à Alkohol macht schlau!) und mir war klar es mussten Frankfurter anwesend sein. Also brüllte ich einfach mal spontan los: „Ihr seid bescheuert!!!“ und ließ auch damit nicht so schnell locker. Als dann noch Momo, Punzel und die Kassiererin dastanden war die Freude riesig. Man klärte mich dann schnell über Lilali und Rino auf. J

Nochmal vielen Dank für die gelungene Überraschung.

Die Frankfurter heizten dem Ganzen noch mal extra Stimmung ein. Es wurde getanzt getrunken und die ein oder andere Bierflasche vom Tisch geschmissen. *zwinker*

Übrigens ich hatte 5 Kästen Bier und nur zwei Flaschen Wodka. Es sind nur 2 Kästen Bier, dafür aber 4 Flaschen Wodka getrunken worden. (An dieser Stelle sei Jörg gedankt, der selbstlos 2 seiner Flaschen geopfert hat.

Ganz ehrlich Mädels viel mehr fällt mir einfach nicht mehr ein!

Es war einfach klasse. Und ihr seid echt bekloppt, dass ihr soweit gefahren seid und das mal eben so…

Ich freu mich auf den Stammtisch!!!!!

Hoffentlich gibt es dieses Jahr noch mehr so SPONTAN-Aktionen!






































































Eure Steffi

Es geht nach Hause

Nachdem wir auf Steffis Party dann genügend gelacht und Unheil angerichtet hatten, sollte es gegen 4 Uhr in der Früh dann langsam auf den Rückweg nach Frankfurt gehen. Als wir in der Nähe des Ortschildes „Oberhausen“ waren, haben wir uns spontan wie wir nun mal sind, entschlossen, ein Beweisbild muss doch sein, auch wenn es nicht so idyllisch und romantisch arrangiert ist wie erhofft.

Wir also kurz hinterm Ortsschild rechts ran gefahren und rüber gelaufen. Tja, nur wie bekommt man 5 gaggelnde Weiber und ein in 3 Meter Höhe hängendes Ortsschild auf ein Bild? Selbstauslöser und Zigarettenpäckchen als „Rampe“ heißt die Lösung. Wir uns also unters Ortsschild gedrängt und Punzelchen auf’m Boden kauernd die Kamera drappiert. Nur hat es uns zu lange gedauert, was Martina da gemacht hat, also haben sich alle wieder um Martina und die Kamera gescharrt und natürlich mit schlauen Tipps nicht gespart.

Naja, bis auf einmal ein Auto neben uns hielt. Martina springt auf wie von der Tarantel gestochen, alles fängt an, durcheinander zu quatschen, kurz, wir haben uns aufgeführt wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen. Und der Grund des Ganzen? Bei besagtem Auto hat es sich um ein Polizeiauto gehandelt…

Als die Kollegen den Wagen verlassen haben, fing Momo an: „Welch ein Glück, die Polizei, Dein Freund und Helfer, Sie können doch gerade schnell ein Bild von uns machen“. Die Frau Kassiererin blökt los: „Dat Rino hat nix getrunken, dat Rino fährt“. Momo ist immer noch der Meinung, dass die Polizisten doch direkt ein Foto von uns machen können und Martina versucht verzweifelt zu erklären, warum sie da unten an der Kamera geschraubt hat. Die Polizisten haben uns angeschaut und wahrscheinlich für komplett verrückt erklärt. Nachdem die Frau Kassiererin immer noch bemüht war, heftigst auf mich zu zeigen und zu erklären, „dat Rino hat nix getrunken, dat Rino fährt“ habe ich mich dann mal wagemutig vor die Polizisten gestellt und ihnen unsere Lage erklärt. Die beiden fanden unseren Haufen wohl ziemlich suspekt, haben sich fast wortlos umgedreht und sind wieder in ihr Auto gestiegen, nur um den Wagen zu wenden und ca. 100 m vor meinem Autochen rechts ran zufahren. Wir gehen heute noch davon aus, dass die Polizei uns sofort wieder anhalten wollte, wenn wir losgefahren wären. Der Beifahrer war nämlich schon mit der Kelle ausgestiegen und Richtung Straßenmitte gelaufen. Welch ein Zufall, dass kurz danach wohl ein Einsatz gerufen hat und die Beiden mit Blaulicht abgezogen sind. Somit konnten wir in Ruhe unser Beweisbild erstellen.

Tja, aber wer jetzt denkt, die Fahrt wäre nun ruhig und besonnen Richtung Frankfurt gewesen, kennt uns wirklich schlecht.

Was gehört zu einem Ausflug dazu? Richtig, ein Abstecher bei Mc. Donalds. Somit mussten wir uns der Frage stellen, wo auf der A3 Köln – Frankfurt ein Mc Donalds zu finden ist. Der Erste war Momo noch viel zu früh, wir sollten doch erst später irgendwo halten. Also haben es sich die Mädels hinten gemütlich gemacht. Es wurden Decken und Kissen hervorgekramt und einträchtig gekuschelt. Selbst die auf der Hinfahrt leicht nervige Frau Kassiererin, die immer wieder gewisse Fingerabdrücke als störend empfand, war ausnahmsweise ruhig und fing an, ihren Rausch auszukurieren. Nach einer kleinen Pipi Pause ist der vorher kurzfristig Zickige Benz (ich erinnere an die Baustelle) brav vor sich hingezockelt.

Auf gut halber Strecke haben wir dann einen Mc Donalds entdeckt, der unserer würdig erschien. Die schlafenden Gemüter ereiferten sich in der Diskussion, ob nun reingehen oder Drive in angesagt war. OK, wir entschieden uns für’s Drive in. Hm, ob das nun richtig oder falsch war, ist wohl Ansichtssache. OK, draussen hat es ein klitzekleines bisschen länger gedauert als drinnen, aber es war auch wesentlich lustiger. Man bedenke die pädagogisch wertvollen Anmerkungen von Momo, die uns beharrlich weiß machen wollte, im Auto sei eine schlechte Luft und wir sollten doch die Fenster aufmachen. Genau Momo, nachts um 5 / halb sechs die Fenster aufmachen, nur weil es geringfügig nach Alkoholfahne und Resten von Kassis besten Knoblauchdöner gemüffelt hat? – Iwo… immer schön die Fenster oben lassen hieß die Devise.

Nicht zu vergessen auch das Taxi vor uns. An sich ja keine Besonderheit. Dafür aber der Fahrgast. Nunja, morgens um halb sechs herrschte ein erstaunlicher Ansturm auf „unseren“ Mc Donalds. Das die netten Damen und Herren hinter dem Schalter etwas überfordert waren, kann man ihnen ja nicht verübeln, nein, ist ja nicht deren Job, morgens um halb 6 hungrige Mäuler zu stopfen. Ungünstig nur, wenn eines der hungrigen Mäuler – in diesem Fall der eben angesprochen Taxi-Fahrgast – dabei noch leicht beschwipst ist. Scheinbar hat ihm die ganze Prozedur hinter’m Schalter doch etwas zu lange gedauert (ok, 10 Minute Wartezeit ist auch wirklich eine Zumutung!). So hat er sich kurzerhand entschlossen, auszusteigen, um das Taxi herum zu torkeln und in das Drive in Häuschen reinzukrabbeln, um den Mitarbeiter von Mc Donalds um ein freundliches Gespräch zu bitten – oder wie nennt man dass, wenn einer den anderen am Kragen zehrt, in Anschreit und dabei noch etwas Sabber verliert? Wir waren so geschockt von der Vorstellung, dass schnell die Knöpfe vom Auto runter gedrückt wurden, die ohnehin nur einen Spalt geöffneten Fenster bis auf Blattbreite hochgekurbelt wurden (trotz aller Vorsicht ist die Neugier natürlich geblieben, wir wollten ja schon jedes einzelne Wort mithören) und wir uns gegenseitig gewarnt haben, den Typen blos nicht anzuschauen und noch mehr zu reizen. Naja, aber scheinbar fand zumindest der Mc Donalds Mitarbeiter den zahlenden Gast sehr toll, denn dieser musste nur einmal, zwar sehr laut und sehr deutlich sagen, dass er gerne noch eine heiße Apfeltasche zusätzlich hätte, und schon hat er sie geschenkt bekommen. Komisch, wir haben keine geschenkt bekommen.

Nach dieser kleiner Vorstellung konnten wir dann endlich ruhig, gesättigt und müde nach Hause zockeln.

Eure Rino