16./17.02.2008 - Vielseitigkeitslehrgang bei Erhard Bartholomay, Altenstadt

Vielseitigkeitslehrgang bei Erhard Bartholomay, Altenstadt

Geburtstagsparty in Oberhausen bei Steffi

Pleiten, Pech und Pannen und trotzdem ein tolles Wochenende

Samstagmorgen 9Uhr, vor zwei Stunden bin ich von der Nachtschicht heim gekommen. Noch mal für ne Stunde aufs Ohr gelegt und JIIIIIIIIIIIPPPPIEEEEEEEEEE Momo ist da - es hat geklingelt. Das heißt, das tolle Wochenende beginnt. Ich noch schnell mein Obstsalat fertig geschnippelt und hab schnell zum REWE einkaufen. Denn wir haben tolles vor.

Momo besteht auf Bio Produkte. Das soll und kann man sich schon mal gönnen und ab geht’s nach dem Einkauf in Richtung Stall Wolf. Da wir erst mit den anderen Mädels um 10 Uhr verabredet sind und noch massig Zeit haben, hat Momo die Idee noch schnell in den Westerladen reinzuschauen „der in Weiskirchen, den gibt’s schon ewig war aber noch nie drin“ also ATTACKE los - haben ja noch 20 Minuten. Kurz vorher sag ich noch lachend „pass auf Momo am Ende hat zu“. Wir fahren auf den Parkplatz und was sehen wir da??!?? „GESCHLOSSEN AM 16. und 17.02.“ naaaa suuuuper! Aber trotzdem wagen wir einen Blick ins Schaufenster und entdecke tolle Sache und ich denk mir insgeheim „Danke dass du heute zu hast.“ Wir also wieder los, diesmal direkter Weg in den Stall.

Nach und nach druddelten alle ein, Corinna und Balou - wobei man Corinna schon von weitem hat fluchen hören und Momo und ich schon in Deckung gegangen waren. Aber es war halb so wild. Corinna hat nur den leckeren Milchkaffe über Ihre frisch gewaschene Jacke geschüttet, es Rino und die Sarah plus der kleinen Jule die schon mächtig an Höhe zugelegt hat. Sie ist mittlerweile so groß wie Lady. Und wir deckten den Tisch fertig.

Dann war auch schon der Tisch fertig gedeckt und wir quakten und quakten und dann meinte, Super der Milchkaffee ist kalt und gefrühstückt hatten wir noch nicht begonnen. Naja das war aber dann der Startschuss für das super leckere Frühstück an diesem Samstagmorgen. Klasse!! So sollte man immer ein Wochenende beginnen.

Gegen spätem Mittag ging es in den Stall runter und wir machten Jackomo und Teba fertig. Teba war an dem Mittag besonders wild und riss sich einmal los. Zum Glück ist aber nicht weiter passiert. Und dann ging es auch schon los. Fünf Mädels und vier Hunde zwängten sich in Momo ihren Opel und tuckerten los und wir waren überrascht wie gut der Opel doch durchzieht.

Wir hatten eine Menge Spaß auf den Weg nach Altenstadt. Und mussten doch alle wirklich lachen als Momo nach dem Weg fragte und Corinna es nicht verraten wollte *G* Ich wusste ihn selber auch nicht genau, ob links oder rechts nach der Autobahn abbiegen, aber wir fanden es. Den Stall Messerschmidt in Altenstadt. Und klar ist auch, wenn man den Stall schon findet, muss man auch parken. Aber wo, wenn man nicht zwei Stunden vorher da ist und noch Platz ist?? Wir überlegten wo wir am besten parken konnten und Corinna sagte „Guck fahr da hoch das passt dann“ Und Momo gab Gas und dann hörte man ein HHHRRRRRRRRRR und wir bekamen alle große Augen und wir drei auf Rückbank merkten an unseren Füssen wie der Boden gaaaanz langsam aufsetze. Wir alle STOOOP MMOOOOMOOOO - wir setzen auf. Aber Momo gab noch mal kurz Gas, dachte das wir dann wieder da runter kommen und was spürten die Füße der Rücksitzbank? Der Boden wölbte sich nach oben! AAAAAAAAAAAHHHH STEHEN BLEIBEN! Es geht’s nichts mehr.

Die Hunde die hinten im Kofferraum geschlafen hatten, wussten nicht wie es geschieht und guckten raus und das ganz unglaubwürdig.

Wir also alle raus - Pferde raus - Hänger ab - Hänger weggeschoben - und dann?! Momo raus gestemmt und wir kamen doch tatsächlich von unserem Hügel runter.

Und der Opel?? Junge junge der qualmte ganz schön! Aber erstmal eine Zigarette rauchen und überlegen. Ok!

So einfach fahren könnte man nicht, aber was ein Glück ist ja Momo ADAC PLUS!! Mitglied. Momo also angerufen, bescheid gesagt. Da ja dann Momo reiten musste, hab ich Schlüssel, ADAC Karte und Momo´s Handy entgegen genommen, da ich mich dann um alles kümmern würde. Aber erstmal die Pferde fertig machen und Richtung Halle vor.

Es war in der Halle schon eine Gruppe und wir konnten toll zuschauen. Ich fand es sehr schade, dass es in der Halle stattfand. Den draußen schien die Sonne und da werden ja auch die Bilder besser:o) Aber ich sollte nicht so lange zuschauen dürfen, den das Handy von Momo klingelt und der ADAC Mann war dran. Er wäre gleich da sagte er mir. Und tatsächlich. 30 Minuten nach Alarmierung des ADAC´s war er auch tatsächlich da. Unglaublich. Aber das sollte das einzige sein, was toll an der Sache war.

Ich empfang ihn und erzählte ihm die Geschichte und bat darum, das er mal drunter schauen sollte und zu schauen ob was abgerissen ist oder sonst was da unten nach dem Aufsetzen sein könnte. Aber der gelbe Engel sagte „nein das geht nicht, so kann ich das nicht machen!“ Ich bekam große Augen und fragte ihn wieso es nicht ginge und ob das ein scherz gewesen wäre. Nein es war kein Scherz der Opel müsste mit in eine Werkstatt „WOHIN?? ABER das geht NICHT!!“ und weiter teilte ich dem Mann mit das wir hier zwei Pferde haben, die dann später wieder heim müssen, wie er sich das vorstellen würde. Dann sagte er das dass unser Problem wäre. Ich glaub da viel mir alles aus dem Gesicht und ich bekam einen leichten Hass auf diesen Menschen. Er faselte noch was von einem Leihwagen aber ob da eine Anhängerkupplung wäre wüsste er ja nicht. Mir fiel echt alles aus meinem Gesicht und ich erkläre ihm dass das so nicht entscheiden könnte, dass es ja nicht mein Auto ist. Er faselte noch davon dass er ja gar nicht so viel Zeit hätte und wir uns schnell entscheiden müssten. Ich also zu Momo geflitzt und ihr das kurz geschildert. Der Engel kam auch noch mit und stapelte was von dem, was er mir vorher hatte auch erklären wollen. Nur keiner Verstand es. Eins hatten wir aber verstanden, es gab zwei Möglichkeiten. Entweder Auto kommt mit nach Nidda in die Werkstatt oder Auto kommt mit nach Frankfurt zu Momo nach Hause. Alle zwei Möglichkeiten waren mist. Zumal Momo noch mitfahren müsste beim Abschleppen, da die Vollmacht nicht übertragen werden konnte. Na tolle Wurst!

Also mussten wir ein Plan C rauskramen und der war schneller da als jeder gedacht hätte. Ich fahr mit irgendjemand wieder zurück, hole Corinnas Landi und wir fahren mit Landi, Pferdis, Hänger und Opel zurück in den Stall. Das war ein guter Plan.

Doch vorher schlug dennoch die deutsche Bürokratie zu. MOmo musste zum Abschleppauto reiten zum unterschreiben! Ich konnte es nicht im Auftrag machen. NEIN! Momo musste mit.

Dann war endlich alles so weit fertig, das der Mann vom ADAC weg konnte. Und wo fahre ich jetzt mit?! Ich sah Karin Spengler, die gerade nach Hause wollte und fragte sie kurzerhand ob sie mich mitnehmen könnte, weil uns das und das passiert ist. Und sie sagte das das kein Problem wäre, sie müsse aber vorher noch die Pferde abladen. Super das passt doch!!

>> DANKE NOCHMAL KARIN! <<

Endlich war ich dann im Stall Wolf angekommen, schnell den Schlüssel geholt und ab wieder Richtung Altenstadt. Die anderen warten ja, vorher noch tanken [O-Ton Corinna: Das ist ein Diesel, vergesse das vorglühen nicht und tank bloß Diesel] HIHI ja Corinna - bin schon mal ein Diesel gefahren ;o)

Nach gut einer Stunde kam ich im kalten Altenstadt an und hörte schon die Zähne klappern von den Mädels beim Aussteigen. Schnell verluden wir die Pferde, die Hunde und uns und fuhren Richtung Heimatstall.

Und wisst ihr was, wir lagen sogar prima in der Zeit, den wir hatte noch großes vor Heute!










































Eure Punzel

Sonntag Lehrgang

Ohne weitere Vorkommnisse kamen Corinna und ich an diesem Tag früh in Altenstadt an. Wir konnten noch einen kleinen Moment bei Teba´s kleiner Schwester Time zugucken, die von Karin S. geritten wurde. Bei einigen Szenen wurden wir stark an Teba´s junge Jahre erinnert. Leider aber tat sich Time etwas weh, als sie beim steigen auf das Sprunggelenk stürzte. Aber etwas Schlimmeres ist den beiden glücklicherweise nicht passiert so dass sie noch ein paar weitere Sprünge machten bevor sie frühzeitig die Gruppe verließ.

Heute wurde auf dem Springplatz geritten, aufgebaut waren Naturhindernisse, ein Baumstamm, ein Rick, ein großer Schweinestall und ein Sprung aus 3 liegenden Regentonnen. Bis wir um 16 Uhr dran waren trödelten wir auf dem Gelände und in der Pizzeria herum und schauten bei den anderen Gruppen zu. Als wir dran waren wussten wir schon etwa was auf uns zukommen würde.

Nach dem Aufwärmen überwindeten wir einige kleine Sprünge und eine Stufe von dem Billard herunter. Später gestaltete Erhard einen Parcour der auch ein kleines Stück die Geländestrecke entlang führte. Er übte mit uns das regulieren der Distanzen (zähl mit: 1,2,3,4,5 und Sprung! - vor lauter Zählen vergaß ich zu reiten und hatte natürlich erstmal 6 Sprünge auf dem Konto) und zum Abschluss durfte ich mit Jackomo wieder das schräge Springen üben, über den Schweinestall. Da merkte ich deutlich wie wichtig das "Parcour abgehen" auf dem Turnier ist. ohne den Weg einmal abgegangen zu sein war ich anfangs nicht gerade auf der Ideallinie aber mein treues Pferdchen sprang trotzdem jedes Mal. Unsere Pferde waren sowieso sehr gut drauf, Teba war sehr selbstbewusst und sprang sogar gleich über die blauen Tonnen und über einen kleinen Plastikwassergraben unter einem Cavaletti. Hervorragend!

Erhard Bartholomay ist unheimlich motivierend, benutzt solch schöne Kommentare wie "genial geritten", "ordinärer Abwurf", "noch ein fliegender Wechsel und ich hätte es nicht ausgehalten" und erklärte auch immer wieder den anderen Gruppenteilnehmern, was bei dem gerade aktiven Reiter gut oder nicht so gut ist. Durch Fragen wie man Probleme lösen kann forderte er auch immer wieder unser theoretisches Wissen und gab Ideen für das Training zuhause. Ich freu mich in Rumpenheim wieder bei ihm zu trainieren! Es war eine super Atmosphäre und er hat uns gefordert, motiviert und uns neues versuchen lassen ohne Reiter oder Pferd zu überfordern. Mit Schwächen der Reiter ging er sehr gut um und schaffte es für jeden die richtige Übung aus dem Ärmel zu zaubern.

Nachdem wir auf den Pferden unseren Soll getan hatten mussten wir noch eine Pferdelose Übung machen. Getreu dem Seminar von Hans Melzer und dem Aspekt "mehr Sicherheit" machten alle Teilnehmer nach ihrem Ritt noch Fallübungen auf einer bereitgelegten Matratze. Juliane B., auch in unserer Gruppe, machte uns hier richtig was vor. Nicht nur auf dem Pferd macht sie eine gute Figur, beim Fallen können wir noch etwas von ihr lernen. Unglaublich wie steif und unflexibel wir sind. Fallen lassen, irgendwie abrollen - OK, aber danach wieder hoch kommen? Oh je oh je, ein Fitness-Plan muss her! Aber glücklicherweise... - oder sollte ich besser schrieben, tragischerweise - waren wir mit unserer Ungelenkigkeit kein Einzelfall. Öfter mal ein Purzelbaum und beim nächsten Sturz sind wir nicht wie Fallobst, sondern mehr wie ein Leichtathlet - so wie Juliane! :o)

Rino kam pünktlich zum Ende. Sie war wohl etwas müde und hatte so lang geschlafen das sie nur noch die letzten 10 Minuten des Lehrgangs mitbekommen hatte. Aber wer kann ihr das verübeln, bei dem "Road-Trip" der vorhergegangenen Nacht ;o)




















Eure Momo


Nachtrag: heute wissen wir das nur ein teil verbogen war, welches an den Auspuff klemmte und deswegen die Geräusche entstanden waren. also etwas, was der gelbe Engel auf jeden fall hätte sehen und beheben hätte können!!!