08.-13.07.11 Babenhausen

Endlich war es soweit. Das Turnier in Babenhausen stand vor der Tür. Ich stehe ja seit letztem Jahr beim Stall Geissler in Babenhausen und bin somit "eng" verbunden mit dem Reitverein Babenhausen. Die Anlage nutze ich zum Training, und ich muss sagen, sie ist immer gut gepflegt und es ist schön dort zu reiten.

Somit wurde das Turnier mit Spannung erwartet, Arbeitseinsätze eingeteilt, und die Anlage auf Hochglanz gebracht. An dem Wochenende war viel los. Los ging es Freitags mit Dressurreiter A, E Zeit und zwei A Springen.

Sarah hatte die Dressurreiter A gemeldet. Leider konnte ich nicht zusehen, da das Springen parallel lief und ich zudem noch einen "Schimmel" wieder weiss zu bekommen hatte. Sie wurde mit einer 6,0 bewertet.

Ich hatte mit Ente das A* Zeit gemeldet, und mit Symphonie auch. Boris sollte das E Springen gehen. Also waren wir den ganzen Tag in Aktion, ein Pferd wurde weg gebracht, das Nächste geholt. Boris hatte leider Abwürfe im E Springen, er war etwas lasch unterwegs. Ente und ich legten im A Springen eine zwar nicht schön anzusehende, aber trotzdem fehlerfreie Nullrunde hin. Die Distanzen gingen wir viel zu groß immer mit einem weniger und ich ließ ihn halt immer groß abspringen. Es war nicht unser Tag, aber wir wurden noch 6te damit. Leider hatte ich mit Symphonie, eine Verweigerung am letzten Sprung, war jedoch sehr zufrieden mit ihrer Leistung.







Samstag ging das Turnier weiter. Ich musste früh raus, hatte Tafeldienst beim Springpferde A. Gleichzeitig fand aber noch der Dressurreiter-Wettbewerb statt. Dort ging meine kleine Reitschülerin mit ihrem Pferd das erste Mal an den Start. Also rannte ich schnell rüber und gab ihr die letzten Anweisungen. Sie sah so süß aus auf ihrem Schimmel mit den kurzen Beinen, dem total kleinen Jacket. Die Prüfung verlief etwas chaotisch, die Pferde gingen durch etc. Aber fürs erste Mal nicht schlecht. Sie wurde mit einer 6,2 belohnt. Das finde ich echt gerecht. Im Protokoll stand natürlich, dass sie noch etwas klein ist für das Pferd.

Weiter ging es mit dem Schulpferde-Wettbewerb, mit Ausbilderwertung. Auch dort gingen eins meiner Reitschulkids mit. Es war eine lustige Prüfung und am Rand wurde mitgefiebert.

Dann hieß es für mich fertig machen für das zwei Phasen L. Ich war noch nie zuvor ein 2 Phasen L gesprungen, dachte mir aber bei der Nennung nichts dabei. L ist L ;-) Ente war natürlich wieder gescheckt und musste gewaschen werden. Dank meiner fleißigen Helfer, die mir während des Turniers immer Ente fertig gemacht haben und gebracht haben, konnte ich mich aber voll und ganz aufs Reiten konzentrieren :-) Hier nochmal dickes Danke, an meine Reitbeteiligung Annka und Co. ;-)

Das zwei Phasen L war meiner Meinung nach hoch gebaut und von den Wegen wirklich schwer. Ente war sehr unkonzentriert. Das Pferd vor uns stieg im Parcours, somit war da sowieso nur Spannung drin. Die ersten Sprünge gingen, die Distanz hatte ich " mal wieder" versemmelt, zwei Abwürfe kassiert. Dann ging es in die Kombination. Diese stand jedoch direkt an den Zuschauern. Ente zögerte etwas, sprang rein, kam zu weit nach rechts und flutschte gerade so raus. Ok. Erstmal wieder klar Schiff machen, Ruhe reinbringen und sortieren. Zweiter Anlauf und Ente flog geradezu darüber. Schade!! Der restliche Parcours ging dann gut für uns zu Ende. Schade, dass es nicht von Anfang an so lief. Wir hatten 12,25 Fehler und waren damit noch 22 von 48. Das zeigte, wie schwer es scheinbar war.





Sonntag früh ging es dann wieder los. A ** Stil. Leider konnten ich und Ente diesmal nicht bei den Richtern punkten und bekamen nur eine 6,5 für einen eigentlich recht netten Ritt wie ich fand. Ein kleiner Freudenbuckler kam von Ente, dies führte zu einem Abwurf. Somit 6,0 das Endergebnis. Naja nicht schlimm...

Im L Stil war es leider eine halbe Katastrophe. Er war nicht konzentriert, stockte vor dem Sprung, sprang doch noch los, ich fiel fast runter. Ente donnerte auf den nächsten Sprung zu, während ich noch halb im Sattel saß. Naja, dann erstmal anhalten, sortieren. Und schwups ging es wieder schön weiter und wir brachten den Parcours noch schön zu Ende. Schade, dass es immer chaotisch anfangen muss. Aber naja, Ente ist halt manchmal etwas chaotisch :-)

Mittags wurde noch das M Springen geguckt und Sekt getrunken. Und so endete zumindest für mich das Babenhäuser Reitturnier.










Das war unser fast Sturz

Eure Nine