06.06.2010 - Schopperitt zum Spargelfest

Bei herrlichstem Wetter war ein Ritt mit Freunden zum Spargelfest an der Gänsbrüh geplant.
Manche haben aber verschlafen, andere kamen einfach so etwas später - weshalb wir uns die eilt vor dem Abritt mit Sekt & Maibowle trinken, beschäftigen mussten. nachdem aber dann immerhin 5 Reiterlein komplett waren gings los durch den schattigen Wald über schöne Reitwege in flottem Galopp - herrlich! An einer Wegkreuzung warteten wir (und einige von uns nutzten dies als Pinkelpause) auf 2 weitere Mitreiter, die sich jodelnd ankündigten :-D (dabei hatten WIR doch den Sekt getrunken ^^)

gemütlich ging es dann weiter zum Ziel des Festivals - hier ist übrigens auch im Januar immer die Holzversteigerung, da ist immer deutlich mehr los. Aber da snette besonnene Spargelfest hat sicher seinen ganz eigenen Charme mit Kunstausstellung und - natürlich vielen leckeren Spargelgerichten.

Um diese zu probieren bindeten wir die Pferde mit den mitgebrachten Halftern an die Bäume. Hier ruhten die Tiere oder knabberten an Runden und Ästen - oder buddelten Löcher .... was Pferde eben so tun. Auch Tebchen benahm sich vorbildlich, obwohl sie anbinden ja eher uncool findet hat sie sich sehr gut mit der Situation arrangiert und mit ihrem guten Benehmen sogar Lob der Jagdreiter bekommen. Das ist ein hohes Lob, für einen eigentlich zappeligen Vollblüter mit Allüren :-)

Um unsere Pferde nicht unbeaufsichtigt zu lassen und einen schönen Schattenplatz zu geniessen schleppten die Männer kurzerhand Tisch und Bank an den Waldrand. 3 weitere Reiterfreunde trafen am Treffpunkt ein und wir lachten, schwätzen, essen und tranken.
Manch einer wartete lange auf eine Bratwurst (er hätte sich "besseres Personal" mitbringen sollen"), alle lernten ein bischen Englisch (liebe grüße an unsere symphatische Amerikanische Mitreiterin) andere spendeten Zigaretten an den "Schnorrer-Papa" und wieder andere tranken gern süß ;-)
Ein geselliger Tag unter Reiterfreunden. Jeder lobte auf irgendeine Weise sein Pferd und die Zeit verging sehr schnell - ich weiss nicht genau wie lang wir dort waren, aber die Pferde waren trockenund gelangweilt und die gegrabenen Gruben waren tief geworden, beinahe hätte Kalle den Baum gefällt an dem er angebunden stand!

Der Rückweg war nicht so entspannt, erst versagte der Kompass, dann hingen die Äste auf der Galoppstrecke definitiv zu tief und nachdem sich die Gruppe in immer mehr kleine Grüppchen getrennt hatte - verletzte sich auch noch das "Masterpferd". Eisen abgetreten und der Aufzug im Huf. Aua. Der Fuchs ging im Schritt den direktesten Weg heim. Corinna und ich waren noch übrig und nahmen noch den Bogen mit den Sprüngen mit. Wunderschöne Hindernisse in den Wald gebaut, schön das es noch so gepflegte Reitwege gibt wie hier!

Die letzten Meter führten wir unsere Pferde, das tut unseren Pos genauso gut wie dem Pferderücken :-)

Und bei der Ankunft waren sich Pferde und Reiter einig - KO, durstig, aber glücklich! :-)
Eure Momo