12.09.2009 - Steffis Polterabend


Frankfurter im Ruhrpott – Zickes Polterabend

Samstag, 12.09.2009

Der Termin für den Polterabend stand schon lange fest. Auch die Kamikaze-Fraktion war eingeladen. Ein paar Wochen vor dem Termin erhielt ich eine Nachricht von Momo, dass Corinna und sie die Einladung annehmen wollten und fragten, ob ich ihnen ein Dach über dem Kopf geben würde. Klar kein Problem, antwortete ich und es stand fest.

Kurz vorher sprachen wir noch ein paar organisatorische Dinge durch und Momo meinte, dass die Beiden direkt zum Poltern kämen, da das sonst von der Uhrzeit her sehr knapp wer­den könnte. Das Poltern war schon in vollem Gange, als ich immer wieder nervös die Straße herunter schaute und auf ein Frankfurter Kennzeichen wartete. Auf einmal erhielt ich einen An­ruf von Corinna, dass die Beiden bei Köln im Stau stünden.

Eine gute Dreiviertelstunde später waren die Beiden dann da. Ich ging Ihnen zum Auto ent­gegen und dann gingen wir zusammen zum Poltern. Ich sagte zu Steffi, die ja nichts wusste, „Guck mal wen ich mitgebracht habe“. Und Steffi brachte ein „Ach die Frankfurter..." heraus. Ich schreibe es ihren Nerven und ihrem Stress rund um die ganze Feier zu, dass… naja, ihre Begrüßung erstmal nicht so überschwänglich ausgefallen war.

Das Poltern war so gut wie gelaufen und es sollte zum Gelände der Feuerwehr Oberhausen gehen, denn hier sollte gefeiert werden. Ich fuhr bei Momo und Corinna mit, so dass wir noch eben die Taschen der Beiden zu mir nach Hause bringen konnten.

Als wir dann am Ort der Party eintrafen, waren noch nicht sehr viele Leute da. Wir haben erstmal was gegessen und uns mit ein paar Mädels auf eine der Bierzeltgarnituren gesetzt. Und dann entdeckten wir IHN, den Sekt im Kühlschrank. Natürlich wurde sofort eine Flasche geköpft. Die zweite folgte sogleich. Da es leider nur verschiedene Sorten gab und dies ge­schmacklich nicht immer so zusammen passte (von Asti zu Henkel trocken *gesichtverzieht*) suchte Corinna mal was „richtiges“ raus. „Holla die Waldfee“. Nein das riefen wir nicht, so hieß das überaus leckere Getränk, das Corinna mitbrachte. Wodka mit Himbeeraroma. Die „Pinnekes“ wurden verteilt und immer wieder aufgefüllt und bald war das Fläschchen durch­sichtig, also leer. Wie mir hinterher erzählt wurde schauten unsere Jungs von ein paar Meter weiter weg zu und dachten wohl nur „Na klasse, die Mädels gehen um Neun nach Hause“. Aber nix da. Wir hielten durch.

Bald darauf besorgte unsere Handballerin (Schwester des Bräutigams) noch eine Flasche mit vermeintlich leckerem Zeugs, was aber so gar nicht lecker war. Es war etwas mit Sahne, mehr so „likörig“. Corinna meinte dazu nur in ihrem überaus coolen hessischen Akzent: „Das geht gar nicht, du, wenn das rückwärts wieder raus kommt.“ Also ließen wir davon die Fin­ger… zumindest Corinna und ich.

Bald wurde es draußen recht kühl und dunkel war es eh schon, und als der DJ „Tanz der Moleküle“ auflegte, gingen wir alle zusammen rein, um ein bissel das Tanzbein zu schwin­gen. Das taten wir dann auch bis morgens um Zwei. Leider war uns die „Handballerin“ mitt­lerweile abhanden gekommen… ob das an dem Sahne-Zeugs gelegen hat? Wir tanzten, sangen und hatten super Spaß, so lange jemand den Vater des Bräutigams von der Musik fernhielt ;-).













Irgendwann wurden aber dann doch alle müde und es ging per Taxi nach Hause. Dort ange­kommen wurde erst noch ein Fläschchen Rotkäppchen-Sekt geöffnet. Wir quatschten noch ein wenig und dann ging’s ab ins Bettchen bzw. auf die Luftmatratze.

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Sonntag, 13.09.2009

Ich wurde wach, schaute auf den Wecker und stellte fest, dass es sieben Uhr war. Ich meinte auch die Dusche zu hören, schlief aber gleich wieder ein.

Um neun Uhr ging der Wecker, mit dem ich nochmals um jede Minute feilschte. Aber da ich mitbekommen hatte, dass unser Besuch schon wach war, musste ich ja aufstehen. Man lässt seinen Besuch ja nicht so einfach da „rumhocken“.

Wir machten Frühstück und ich war Momo nicht böse, dass sie mir das Rührei braten ab­nahm. So ganz auf der Höhe war ich noch nicht. ;-)

Nach dem Frühstück brachen wir auf, da ja noch ein Besuch bei Peppi sowie Zickes Dodo anstand. Er fuhren wir zu meinen Stall und schauten nach Pepperoni. Ich zeigte den Beiden alles. Es ist unwesentlich anders als der Stall von Momo und Corinna in Frankfurt *zwinker*. Von da aus ging es zu Zickes Dodo. Zicke hatten wir unterwegs eingeladen, als wir das Auto von Momo und Corinna holten, das am Abend vorher am Ort der Feierlichkeiten stehen geblieben war.

Nachdem wir auch Dodo besucht hatten, war es Zeit und die beiden Kamikaze-Mädels mussten schon wieder los. Lagen ja noch ein paar Kilometerchen vor ihnen. Wir verabschie­deten uns los ging’s zurück nach Frankfurt.

Es war ein super schöner Samstagabend und Sonntag. Es hat viel Spaß gemacht mit Euch und ihr seid immer wieder herzlich eingeladen.

Und das nächste Mal bin ich dran. Versprochen.


Eure Julia


Noch ein Bericht zu meinem Polterabend am 12.09.2009

Es war einer der stressigsten Tag in meinem Leben und die Party war eine meiner schönsten!

Mit einem Metro-Einkauf fing alles an. Bei dem wir mit drei Leuten (DANKE Philip) zwei volle Einkaufswagen hatten und trotzdem keine Kohle fürs Grillen gekauft haben.

Außerdem brauchten wir noch eine Kabeltrommel, sonst hätte der angelieferte Kühlwagen keinen Strom gehabt. DANKE Jörg!

Nach den ersten drei Stunden Stress konnten wir aufbauen. Da wir leider keinen DJ hatten, mussten wir auch Renés Partyanlage aufbauen. Direkt zu Beginn fragte ich René wer denn noch zum Helfen käme.

Die Antwort war ernüchternd: "Ach, das machen wir doch eben allein!"

Mal eben hieß, wir schufteten wie die Doofen, wurden nicht fertig und ich habe auf vernünftiges Zurechtmachen und das Bügeln meiner Klamotten verzichtet.

Wir düsten rechtzeitig zu Renés Eltern, wo es ab 17 Uhr mit dem Poltern losgehen sollte. Zuerst waren nur 3 Leute da. Ich war etwas geschockt. Wir hatten ca. 150 Leute eingeladen!

Nach und nach füllte es sich und die meisten hatten sich nur für die spätere Party angekündigt. Geschirr fiel recht wenig, dafür hatte sich einer meiner ehemaligen Stallkollegen die letzten Jahre offensichtlich mit nichts anderem als Kronkorken-sammeln beschäftig. 5 (!!) Säcke voll landeten auf dem Asphalt und der Einfahrt. Ein Szenario des Grauens.







Gut, dass ich als Reiter das Fegen gewöhnt bin.

Ehrlich gesagt hatte ich René schon darauf vorbereitet, dass wir evtl. unsere Gästecouch vergeben müssen, falls jemand aus Frankfurt spontan vorbeikommt. Nachdem wir schon einiges in den Container geleert hatten und schon bald das Poltern beendet werden sollte, gab ich die Hoffnung schon fast auf, noch Frankfurter Mädels zu Gesicht zu bekommen. Doch ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil! Die Freude war groß. Habe ich mich gerade noch schnell bei meinem Mann erkundigt, wie das doch gleich war.

Er konnte sich ziemlich gut erinnern und machte mich nach, indem er durchs Wohnzimmer rief: "Aaaaah, die Frankfurter!" Mmmmh, vielleicht nicht ganz so ausgeflippt wie auf meinem Geburtstag, aber mein Kamikaze-Herz hat schon einen Hüpfer gemacht.

Klar habe ich auch immer einen Schritt weiter gedacht. Klappt das Grillen? Wie sorgen wir für die richtige Musik? Sind alle zufrieden?Haben wir alle Spaß? Ich war echt total nervös.

Doch wir sind nach dem Poltern alle wohlbehalten an der Feuerwache Oberhausen angekommen und der Grill war schon an! (DANKE Timo) Leider waren wir nur ca. 60-70 Leute. ABER: Das Wetter hielt sich, es gab keine Katastrophen oder Verletzungen. Alles lief glatt.

Das Geschenk mit der meisten Arbeit war wohl das Speißfass mit Bausand... darin war Geld... Kleingeld (so klein, dass auch zahlreiche Cents dabei waren!). Dieses Geschenk war von der Handballmannschaft mit Mädels, Corinna und Momo (Idee war von Jörg - die Rache wird unser sein!). Während der Party haben wir angefangen, aber sehr schnell aufgegeben. Der Bausand war Level2, da er auch noch nass war. Argh!

*vertagt*

Als endlich alle gegessen hatten und schließlich nur noch Getränke zum Einsatz kamen, wurde ich langsam ruhiger. Gegen 22 Uhr saß ich an der Theke bei meinem Bruder und habe mir erstmal ganz für mich allein und in Ruhe einen Wodka Lemon getrunken. Und weil der so einschlug, wusste ich, dass es für mich nun losging.

Und ich tanzte mit René, mit allen zusammen, mit Corinna (nicht nur einmal!!!) und auch mal allein. Von da an hat es einfach nur noch Spaß gemacht. Ich glaub wir haben die letzten Stunden durchgetanzt!











Auch wenn ich keine deutsche Musik mag: Das Fliegerlied war super! War ein tolles Gefühl!

DANKE an alle die da waren!

EXTRA-DANKE Frankfurter Kamikaze-Mädels, dass ihr mal wieder den Weg auf Euch genommen habt! Und die Sonnenblumen waren klasse! Eine kleine Sonnenblume wollte einfach nicht aufgeben und stand wochenlang noch mit den anderen (schon etwas vertrockneten) bei uns in der Wohnung. Zum Schluss auch noch vielen Dank für die Entführung am Folgetag! So galant konnte ich mich noch nie von einer Aufräumaktion verdrücken ;-) Glücklicherweise haben Renés Eltern da ganze Arbeit geleistet. Den beiden sei an dieser Stelle ebenfalls gedankt.

Ich hoffe es war keiner enttäuscht, weil er zu kurz gekommen ist. Irgendwie hat man einfach nicht genug Zeit, damit man sich um alle angemessen kümmern kann.



Eure (verheiratete) Zicke


PS: Wir haben einige Leute und eine Wachmannschaft mit Grillzeug versorgt und selbst einige Tage Steaks und Chicken Wings gegessen. Ein würdiger Grillabschluss 2009! :-)