Ein Kücken in Frankreich



Ein Kücken in Frankreich

Herdentag in St. Michel

Leider ein bisschen verspätet – aber mein Bericht kommt noch!

In der letzten Schulwoche habe ich am Schüleraustausch mit Frankreich teilgenommen. Ich hätte normal über alles berichtet, aber so viele Namen, Orte und Ereignisse sind kaum zusammenzufassen. Deswegen jetzt nur über den 2. Tag in Frankreich.



Die zuständige Lehrerin für den Austausch von unserer Schule wusste genauso wenig wie wir, als wir morgens im Bus saßen und auf ein Anwesend bei St. Michel fuhren.

Die Franzosen wollten uns nicht erklären, was uns dort erwartet, wir sollten uns überraschen lassen. Pferde, Kühe oder doch nur ein paar Schafe auf diesem „Herdentag“?

In Frankreich gibt es ja auch Stierkampf, jedoch „spielen“ sie nur mit den Stieren. Am Ende wird kein Tier getötet.

Und richtig – es ging auch um Stiere, die „taureaux“ (wird Toros gesprochen).

Nichts ahnend folgten wir den Franzosen. Plötzlich wurden wir von einem Mann hastig auf einen Pfad geschickt.

Das war auch nicht ohne Grund, denn auf einmal tauchten die Stiere vor uns auf. Sie wurden von mehreren Reitern in Schach gehalten, denn es war kein Zaun dazwischen.



Uns wurde dann erklärt, dass die Stiere nun etwas gejagt werden und geschaut wird, welcher Stier aggressiv und damit geeignet für den Stierkampf ist. Diese werden dann in ein gesondertes Gatter getrieben und verladen.



Als es sich die meisten im Schatten gemütlich gemacht haben, stand ich noch am Gehege und betrachtete ein Pferd. Die Frau, die es am Zügel hielt, bemerkte mich schon bald und sprach mich an.

Wir unterhielten uns über Camargue-Sättel und –Steigbügel, sowie über die Arbeit mit den Stieren. Sehr verdächtig, in der Gastfamilie versteht’s Kücken fast kein Wort und wenns um Pferde geht… tztztz.



Es ist harte Arbeit, die die Leute dort mit den Stieren haben. Die Pferde und Reiter müssen ein eingespieltes Team sein und einander vertrauen, sonst ist das ganze kaum möglich.

Anschließend gingen wir noch auf die Weide zu weiteren Stieren, die nicht zum Stierkampf eingesetzt werden.



Zum Abschluss grillten wir gemeinsam mit den Gastfamilien.



Ein paar Tage später sprach mich meine Lehrerin an und meinte, dass ganz in der Nähe ein Reiterhof wäre und ob ich nicht Lust hätte, mir das ganze Mal anzuschauen.

Am vorletzten Tag schlug eine Französin spontan vor, nach dem Bowling hinzufahren.

Die Leute waren sehr nett und mir wurde sogar ein Praktikum angeboten.

Die Bilder will ich euch natürlich nicht vorenthalten...

















































Euer Kücken