23.05.2009 - Vielseitigkeitslehrgang in Kloppenheim

Mein Besuchs-WE in FFM beinhaltete auch das Zuschauen bei Momos VS-Training in Kloppenheim. Vor der Abfahrt musste noch geklärt werden, wer in welchem Auto mitfährt, weil das Kücken ja noch vom Bahnhof abgeholt werden musste. Als wir uns einig waren, fuhren Martina und Silvi das Kücken abholen und ich fuhr bei Momo und Corinna mit.

Beim Trainingsplatz angekommen durften erstmal die Hunde raus. Balou musste erstmal Tretminen rund um den Hänger setzen, durch die ein nachfolgendes Gespann prompt durchfuhr. :D Na, herzlichen Glückwunsch! *gg*

Wir schauten uns erstmal in Ruhe die Sprünge an. Corinna erklärte mir als VS-Laie worauf es bei den einzelnen Hindernissen ankam. Es waren schon einige anspruchsvolle Sachen dabei. Als wir auf dem Weg nach unten waren, stürzte eine Reiterin mit ihrem Pferd. Sie war wohl zu schnell um die Kurve geritten und das Pferd hatte den Halt verloren. Zum Glück ist bis auf ein paar Schürfwunden nichts passiert.

Dann bekam Momo noch einige Tipps von der Cheftrainierin mit auf den Weg. Wir schlenderten zurück zum Hänger und Teba wurde feingemacht. Gelassen schritt sie zum Ort des Geschehens und schaute sich aufmerksam um, als Momo sie im Schritt warmmachte.

Wir suchten uns einen guten Platz zum Zuschauen und Fotos schießen. Pünktlich trafen auch die Anderen ein, obwohl sie leider nen Umweg gefahren waren. Die Hunde begrüßten sich aufgeregt, es gab ein Leinen-Kuddelmuddel. Klein-Elvis forderte die anderen mit lautem Bellen zum Spielen auf, was aber zu seiner herben Enttäuschung nicht fruchtete. Ich war mal wieder der Kamikaze-Hundesitter, was garnicht so leicht war, weil Ria immer in Corinnas und Balous Nähe bleiben wollte und anfing zu „weinen“, wenn diese außer Sichtweite waren.








Dann ging es auch schon los. Zuerst mussten die Reiter über einen am Boden liegenden Baumstamm galoppieren, manche Pferde drückten da richtig ab und setzen in Riesensprüngen über den Stamm. Momo und Teba kamen fast immer sehr schön passend hin und alles sah sehr harmonisch aus.












Momo war mit 3 Reitern in einer Gruppe, die etwas schwächer waren bzw. nur die E-Tour genannt hatten, was der Trainer aber gut löste. Er ließ die „E-Reiter“ kleine, einfache Sachen gehen und widmete sich dann dem stärksten Paar: Momo und Teba.

Beide waren großartig in Form, alles lief super. Sie wurden sogar mehrfach als „Zugpferd“ für die Anderen eingesetzt, wenn deren Pferde partout ein Hindernis nicht springen wollten.

Der Trainer lies jeden einzelnen Reiter immer mehrere Sprünge in Folge reiten. Das war sehr gut, die Reiter konnten die Wege dann sehr gut koordinieren, schön den Überblick behalten und die Pferde konnten möglichst in einem Tempo geritten werden.














Leider gabs auch einige Pappnasen, die sich die Hindernisreihenfolge von 5 Sprüngen nicht merken konnten. :-/

Teba war aufmerksam und wollte alles richtig machen. Sie und Momo waren ein phantastisches Team, es hat einfach Spaß gemacht den beiden zuzuschauen. Das Wasser, der Graben, der uns riesig erscheinende Tisch – alles meisterten die zwei ohne Fehler.














Nach getaner Arbeit durfte Teba verschnaufen und sich ausgiebig wälzen und das saftige Grün knabbern.

Das Training war ein voller Erfolg. Momo strahlte wie ein Honigkuchenpferd und war überglücklich und mords stolz auf Teba. Für die am nächsten Tag folgende Jagd ist so ein Trainingstag natürlich die beste Voraussetzung.


Ich fand das Training sehr spannend und ich habe Lust auf mehr bekommen.



Eure Stephanie